Schützt die Arktis vor Shell!

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Heute ist es 20 Jahre her, seitdem Greenpeace-Aktivisten gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar protestierten. Der Ölkonzern Shell wollte diese 1995 in der Nodsee versenken.  Greenpeace-Aktivisten forderteten den Abbau und das Recycling der Anlage and Land. Die Öffentlichkeits-Kampagne führte zu vielfältigen Protesten in Deutschland und Europa. So mancher Autofahrer entschied sich nicht mehr bei Shell zu tanken. Zeitweise verbuchte Shell Einsatzeinbußen von bis zu 50%.  Der Konzern entschied 2 Monate später die Plattform an Land zu entsorgen.
 

Shell - Gefahr für die Arktis
 

Auch heute ist Shell gerne noch bereit riskante Projekte durchzusetzen. Trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste will der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell in diesem Sommer in die Arktis zurückkehren um nach Öl zu bohren. Nachdem es bei Shells Arktisprojekt im Jahr 2012 zu mehreren schweren Pannen und Unfällen gekommen war, musste der Konzern in den vergangenen beiden Jahren seine Probebohrungen aussetzen. Dies lag unter anderem an dem Urteil eines US-Berufungsgerichts in San Francisco, in dem das US-Innenministerium angewiesen wurde, die für die Tschuktschensee vor Alaska ausgestellte Lizenz für Öl- und Gasbohrungen nochmals zu überprüfen. Diese Lizenzvergabe wurde jetzt als rechtmäßig bestätigt. Damit kann die zuständige US-Behörde jetzt Shells Anträge für Probebohrungen in diesem Jahr offiziell prüfen. Ein Ergebnis wird bis Mitte Mai erwartet.
 

Shell-Flotte auf den Weg in die Tschuktschensee
 

Obwohl Shell also noch auf die Erlaubnis warten muss, zieht das Unternehmen jetzt schon eine Arktis-Flotte in Seattle zusammen, um von dort dann in die arktische  Tschuktschensee aufzubrechen. Dabei war die Flotte von vielfältigen Protesten begleitet. Das Greenpeace Schiff Esperanza begleitete die Blue Marlin, welches eine Ölplattform (Polar Pioneer) nach Seattle transportierte. Dabei besetzten Greenpeace Aktivisten zeitweilig die Ölplattform. In Seattle wurde die Ölplattform von über 1000 Protestierenden empfangen die Shell aufforderten mit den Ölbohrungen in der Arktis aufzuhören. Sollte Shell in der Tschuktschensee Öl finden und mit der Förderung beginnen, schätzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Unfälle während des vorgesehenen Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent!
Fordern sie Obama auf, die Ölbohrpläne Shells in der Arktis zu stoppen, indem sie diese Petition unterschreiben.

 

Greenpeace fordert:

   • Gazprom und Shell müssen ihre Ölpläne im Arktischen Ozean aufgeben

   • Keine Ölbohrungen in arktischen Gewässern

   • Einrichtung eines internationalen Schutzgebietes in der hohen Arktis

   • Verbot der industriellen Fischerei in den bislang eisbedeckten Gewässern der Arktis

 

Seien sie Teil der Protestbewegen von über 6,8 Millionen Menschen und unterschreiben sie diese Petition um den Schutz der Arktis zu fordern. Gerne können sie ihren Protest auch direkt an Shell richten und "Shellfies" mit persönlichen Protestnachrichten machen und auf dieser Seite hochladen.

 

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