Schützt die Arktis - Stop Shell

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Schützt die Arktis auch in Bremerhaven

Vom 06.-08. August findet die Veranstaltungsreihe "Kino im Hafen" in Bremerhaven statt. Mit dabei sind wir mit einem Infostand und informieren zum Thema Shell in der Arktis. Dabei sammeln wir "Putzlappen" mit persönlichen Botschaften an Shell. Diese werden dann zum weltgrößten Putzlappen zusammen genäht und an Shell übergeben. Der Konzern soll damit symbolisch die Ölkatastrophe, welcher er in der Arktis verursachen wird, sauber machen.

Der Ölkonzern möchte in den arktischen Gewässern nach Öl bohren. Aufgrund der extremen Wetterbedingungen in der Arktis ist die Unfallgefahr für Offshore-Bohrungen in dieser Gegend allerdings besonders hoch. Eisige Temperaturen, starker Wellengang und regelmäßige orkanartige Stürme machen die Bohrungen sehr riskant. Sollte sich ein Ölunfall ereignen, hätte das mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schwere ökologische Katastrophe zur Folge.

Pannenserie Shell's in der Arktis

Bereits 2012 erlebte Shell, wie harsch die Wetterbedingungen in der Arktis sind. Damals unternahm der Konzern einen ersten Anlauf für Probebohrungen in der Tschuktschensee vor Alaska, scheiterte aber kläglich: Widrige Wetterbedingungen, fehlende Genehmigungen und ein katastrophales Management führten dazu, dass keine einzige Ölbohrung durchgeführt werden konnte.

Shells Bohrschiff Noble Discoverer erfüllte weder nationale noch internationale Standards, an Bord brach ein Feuer aus und es havarierte fast. Am 1. Januar 2013 riss sich dann die Bohrplattform Kulluk auf dem Rückweg während eines schweren Sturms von den Schleppern los und lief vor Kodiak Island auf Grund. In dem und im folgenden Jahr musste der Shell-Konzern daraufhin mit seinen Arktisplänen pausieren. Nun will Shell zurück in die Arktis – allen Risiken zum Trotz, und obwohl das Unternehmen mehr als deutlich gezeigt hat, dass es den arktischen Bedingungen nicht gewachsen ist.

 

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